die wunderbare Welt der Lola F.

hier ein kleiner Einblick in meine Welt.
Viel Spass beim Lesen, Staunen, Sehen und Kommentieren.

zweitausendelf und der restliche Kram.

MAN MAN MAN! wo soll ich denn bitte Anfangen?

Januar:

- Lea verhaut jede Klassenarbeit.

Februar:

- Lea fährt nach Flensburg, wird von mürrischen Taxifahrern heimgesucht, unterschätzt Schneestürme und kotzt einem armen mann das sofa voll.

- Lea verbringt einen super Abend in Konstanz mit Justin, Alex, Alessa und den ganzen andern. Höhepunkt: Im Bikini die Bakkushan-Bühne entern. Und vielleicht noch die Kissenschlacht später im Hotel.

März:

- Lea schreit sich bei den Beatsteaks die Stimme aus’m Leib, und lernt ganz neben bei noch die sexy combo kraftklub und die verrückte Ara kennen!

- Lea verirrt sich mit Debi unterm Arm nach Basel zu Coleslaw und Crüzipüsk (?! interessante metalband mit einem wahnsinnigen bassisten!) und wird hinterher am Merch für 8.- an Holger verkauft.

- Lea steht neben Bela B. auf der Bühne und battelt sich während ‘ner halben Stunde mit ihm. Zum Schluss muss ich auch noch mit Mikro singen und werde vom Humanboss auf der Gitarre begleitet. Tosender Applaus. So kann’s gehen.

- Lea arbeitet von nun an in Péry-Reuchenette mit drei Kindern zusammen und sollte eine ziemlich  mühsame Zeit vor sich haben.

- Lea fährt (schon wieder!) nach Flensburg, lässt dieses mal ihre Agressionen an einem behinderten Blumenstrass aus, lernt einen Mann mit Schrauben im Bein kennen, flirtet mit ‘nem Skateboardtyp und lässt sich von zwei extrem freundlichen Punks (Skinny und Lars) beinahe überreden, fest dortzubleiben.

-Lea feiert Laternen-Joa aka die ärzte vor n’paar hundert Leuten im Kofmehl in Solothurn.

April:

- Lea und Debi fahren spontan nach Berlin, ins ausverkaufte SO36 zu den Jungs von Mega!Mega!, Attack Attack! und den itchy poopzkid’s. Nachdem man beinahe kollabiert wird später noch entspannt mit Kaka, Micha, Nils und den andern ins Magnet übergesiedelt wo bis in die morgenstunden fett aftershow gefeiert wird.

- Zwei Wochen später: itchy poopzkid in Solothurn und in Basel. Pflichttermine! Judith, Janine, Jenny, Martina, Jassi, Alex, alle sind da! Für Judy und Lea gilt die nächsten Tage: Feiern, nicht schlafen, und von Alkohol und Hanfmuffins ernähren. Achim kriegt beinahe Streit mit ‘nem asiatischen Puffbesitzer, weil er den Kippenautomat bedienen will, Chriss labert im Suff Scheisse zusammen und alle sind glücklich und froh. Oder so ähnlich.

- Lea kuckt sich Sondaschule an und tanzt sich beinahe zu Tode, wechselt aber nach zwei Liedern von den Kassierern (dezent angeekelt) lieber die Location und futtert ersterer band lieber die Pizza weg.

Mai:

- Lea düst nach Darmstadt, wo sie ENDLICH mal wieder Sedef aus Wien in die Arme schliessen kann. Freitags werden sich Marteria und Eternal Tango gegeben und anschliessend wunderschön pennerhaft im Park und ‘ner Tanke gepennt. Neue Freunde für’s Leben: Benni und Chris! Und dann gibt’s noch ‘ne Runde Aufwärme-Training a la Lea und man springt wie behindert zu noch behinderter Musik auf und ab. Dann Kevin, Jojo und Marco abholen. Dem coolen Nonstock-team beim flyern helfen und auf dem Kinderspielplatz ‘ne fette Gangbangparty veranstalten :D Später dann: Kleine Bühne, Kraftklub und anschliessend Turbostaat. Feeeett. Der liebe Fabian vom Nonstockteam schenkt Lea netterweise einwenig viel Haselnussschnapps, was dazu führt, dass sie sich bei ‘Randale’ von KK begeistert das Shirt vom Körper reisst. Einige verhängnisvolle Youtubeaufnahmen berichten.. Kaka und David trudeln auch noch ein und alles ist perfekt.

Juni:

- Lea geht ans Greenfield. Die vier Tage mit all den unzähligen Menschen waren unvergesslich. Debi, Jemma, Lars, Manu, Dino, Luca, Lore und die ganzen andern: FUCK YES! Bei system of a down auf den Dixiklo’s getanzt, bei wolfmother einen wortwörtlichen Ohrgassmus erlebt, bei Kvelertak mitten im Pit.. just <3!!!

- Lea pilgert nach Freiburg, wird von Alex durch die Bahnhofshalle geschmissen und schwitzt sich auf dem Turbostaatkonzi den Arsch ab. White Rabbit is n’cooler Laden, aber das mit der Klimatisierung haben sie nich so im Griff! Gegen Ende kommt noch Lars rum und am nächsten Tag (ohne eine Sekunde Schlaf, wohlgemerkt!) wird mit Justin Pforzheim unsicher gemacht!

- Lea wird von Jenny an’s escape the fate geschleppt, mag aber die schweizer Vorband ‘scream your name’ mehr. Emo-core is wohl einfach nich so meins.

Juli:

Happinessfestival. Kacke. Erst mal viel zu spät irgendwann mitten bei den Bulls da angekommen. Prinz Pi verpasst. Wasne Scheisse! Nächster Tag wird auch nich wirklich besser. Wir haben’s ganz lustig in unserm riesen Zelt, aber so n’vollpfosten klaut mir mein Iphone. Bakkushan is geil, Turbostaat krieg ich wegen starken Alkoholkonsums nur am Rande mit, aber im Bikini stagediving zu machen muss schon irgendwas in mir ausgelöst haben. Wo Sum 41 kommen, verkriech ich mich lieber ins Zelt.

- Letzer Arbeitstag! HELL YEA!

- drei Tage Paris. Wunderbare Zeit. Kleines Hotel, Dachzimmer mit Terrasse, man kann den ganzen Monmartre überblicken, huihuihui. Durch Strässchen ziehn, Pariser Luft schnuppern, ein wenig shoppen und sich ab und an zu ‘nem kaffee in einen Park zurückziehen: that’s life! Mittwochs wird dann mit Léna und Freunden gepicknickt an der Saine und Philipp und Lea sind so gut, dass sie irgendwelchen Franzosen auch noch Wein und Kippen abschwatzen!

- Dänemark und Schweden. Lea ist der glücklichste Mensch der Welt! Kopenhagen toppt JEDE Erwartung (trotz miesem Wetter, eine Woche lang Paradies auf Erden!) Breite Fahrradstreifen, süsse Cafée’s, wohin das Auge reicht, freundliche Menschen, traumhafte Architektur und ein unwerfender Hafen und das offene Meer. Zwischendurch mal nach Malmö (Schweden) gefahrn, auch nice!nice!nice! und in Lund (griechisch!) zu Abend gegessen. Das ‘Fressen’ in Kopenhagen ist übrigens mein Geheimtip. Geiles Essen, Geile Köche, Geiles Ambiente und sogar Flensburger Bier! auch sehr nice zum brunchen ist das ‘Mothers’, gleich neben an is n’alternatvier Fitnessclub, man kann sich also draussen so hinsetzen, damit man beim essen einen detailierten Blick auf die ganzen jungen, bärtigen Dänen hat, die in kurzen Sportshorts auf dem Fahrrad anradeln. GEFÄLLT MIR! Aufer Rückreise noch in Flensburg Halt gemacht, Abends ein wenig spazieren auf dem Museumsberg und am Hafen entlang mit Endstation Volxbad.

August:

Nonstockfestival im Fischbachtal bei Darmstadt ruft! Endlich mal Casper live und wahrhaftig auf der Bühne erleben, nachdem ich sein Neuling ‘xoxo’ so dermassen abfeire. Bei Michael X. konnt ich dann nicht anders und hab losgeheult. Naja. Kann ja mal passieren. Am nächsten Tag dann Kraftklub und Emil Bulls. KK bringen wie immer jedes Körperteil zum tanzen, Bulls hab ich mir abwechselnd auf sonem 20-Meter-Kran und von hinter der Bühne aus angeschaut. Das Bier wird immer mehr und die Leute immer symphatischer, bei Grossstadtgeflüster wird sich ein Vorbild am Keyborder genommen und feuchtfröhlich weitergesoffen. Alles in Allem artet dann an einer schlechten Technoparty dezent aus, und irgendwann früh morgens finde ich sogar mein Zelt wieder.

- Erster Tag an der neuen Schule. Gestalterisches Zeuch. Streng aber geil. Alle haben einen an der Klatsche. YIPPIE!

- Lea kriegt eine komplette Ausrüstung an analogem Fotomaterial, Kamera’s, Objektive und Filme.

September:

- Lea düst mal kurz in’s Abart runter zu goodbye fairbanks und co, um crispin hallo zu sagen. Hannah und Jemma wollen eine Flaschenpost machen, leider bleibt es beim Versuch, Lea schlägt sie versehentlich kaputt, weil der Fluss viel zu flach ist. Dabei hatten wir uns SO SCHÖNE sätzchen für die Flaschenpost überlegt! wir warn auch nur ein kleinwenig besoffen und auch nur ganz kleinwenig versaut.. *hust*

- Lea wird an ihr erstes Gothickonzert geschleppt. Schöner Abend im Dynamo mit Debi. Aber so wirklich meins ist das nicht, und wird’s wohl auch nie sein.. gothminister in Ehren. Aber die nächtlichen Gespräche im Park waren sehr gelungen :D

- Lea kauft sich zum millionsten Mal ‘ne neue Kamera.

- Lea fährt nach Berlin, um die BIN (Berlin Independent Night) zu knipsen. Im fuckin’ Nachtzug kein Auge zugetan, bei meiner Schlafgelegenheit dann auch nicht wirklich. Wenigstens was das Wetter geil und man konnte stundenlange auf dem Balkon rumliegen und rauchen. Später dann noch mit ‘nem alten Klapperrad durch den Prenzl.Berg gefahren und geknippst. Dezent verspätet dann Abends volle Pulle zum Comet durchgeradelt und dann gleich weiter ins Astra. Freunden hallo sagen, Bands knipsen, rauchen, wieder rein. Zu viert in einen uralten Fotokasen gequetscht und danach noch in’s cassiopeia. Whisky-cola, eine coutch, fertig. Leute, Bekannte, Promis, alles lief an mir vorbei. War aber viel zu faul und zu müde, mich irgendwo dazuzustellen. Alles in allem ein turbulenter Abend, so schnell wieder muss ich mir das nicht geben. aber jetzt erst mal weitersehn!

Oktober:

- Lea gammelt mit Janine vor’m Abart (bester club) und wartet mit Jägermeister und gesangseinlagen auf Einlass. Ich glaube, Casper-fans hassen mich. Das Konzert wird dann aber episch, (Vorband wird leider nur so halb mitgekriegt da Alkohol noch sehr stark gewirkt hat) Casper zerrockt dann aber alles und das konzert ist ein gelungenes gemisch aus gefühlen - trauer, wut, freude. Es geht unter die Haut. Wundervoll. Nur die ‘Kreischies’ neben mir warn ein bisschen strange.

- Es ergeben sich dies und das, und Lea entscheidet spontan am Tag drauf nochmal zu Cas zu gehn. Basel ist scheisse. Aber Justin, Alex, Timo, Alessa und Chrissi sind da. Alles wird standart auseinander gegenommen. Die Kälte und der Bedarf nach Alkohol treiben mich später noch in die Innenstadt. Nochmal: Scheiss Basel! Kann man nicht genug sagen.

- Lea modelt für das Stylingteam von Sassoon. Zwei Tage lang in der Maske sitzten für ‘ne halbe Stunde Laufsteg. Aber was macht man nicht alles für’s Geld. Das Team und meine Kolleginnen sind super!

- München. Wenn Italien schon flachfällt, dann halt München. Aber ey, echt mal, kann man da mehr als Biertrinken? Ich glaube nicht..

- KIZ. Mit Hanna, im X-tra. Geiles Konzert, verdammt. Wenn dann auch mein Kreislauf bis zu Ende mitgemacht hätte. Zusammenbrüche mitten drin sind nie schön. Egal. Es war geil.

November:

-Lea besucht spontan Turbostaat im Exil. Chillig gammeln und Vodka vernichten, mit den coolsten Leuten der Welt. Feines Konzert, ‘ne Menge Zugaben. Aber viel zu früh fertig. Leider kränkelte ich ein wenig, so reichte es hinterher nur noch für ein Bierchen in der Lieblingskneipe.

- Will grad mit Jemma in den Mittag, da fällt uns der Bus auf, der vor uns geparkt hat, und die rauchende Frau mit den rotschwarzen Haaren. Jemma und ich geh’n hin, quatschen und es stellt sich raus, dass es sich um die Sängerin von ‘the kills’ handelt. Werden nach 10 Minuten gefragt ob wir auf die Gästeliste wollen. Passt. Das Konzert wird einfach nur unbeschreiblicharschtittengeil. Wuuuuaaaah! 

Dezember:

- Kvelertak im Abart. Riesige Vorfreude. Lieblings-Norweger endlich in Zürich, und dann auch noch im Lieblingsclub! Alle sind da, Janine, Jemma, Luca, Lorenzo und und und. Die ersten drei Band’s sind okay. die zweite sogar richtig gut! aber natürlich kommt keine an KVELERTAK ran. <3 Wir geh’n mehr ab als die ganzen Hardcoretypen um uns rum und beweisen der Welt, was alles in zwei Mädchen stecken kann, die in gepunkteten Baumwollkleidchen  auf Hardcorekonzerten erscheinen :D 

- Kraftklub in St.Gallen Vielen Dank an Andi und Kevin für den nicen Abend. Kraftklub waren gewohnt spitze. Ich bin voll überzeugt von den neuen Liedern und freue mich wie sau auf’s Album. Felix is n’Goldschatz, weil er mich mit Bier versorgt und für den nächsten Abend auf Gästeliste schreibt. Danke!
Basel wird dann auch wie erwartet steil, man tanzt und schwitzt und feiert hinterher bis in die Morgenstunden Aftershow. Ein Wodka nach dem andern, die Gläser knallen, genau so der  Tischfussballkasten. Ha. Ein Abend nach meinem Geschmack. Nur der DJ hört viel zu früh auf! Special Thanks gehen hier auch an Adelina, bei der wir notfallmässig pennen konnten, natürlich an Debi und an Milan und sein Kumpel, die beide ziemlich krass konzertesüchtig sind, also voll korrekte Menschen!

- am 23.12. dann das letzte Konzert für 2011 - Itchy Poopzkid in Ulm. Abschluss,Jubiläums und Weihnachtskonzert! oder so. Natürlich mit Allen. Micha, Anke, Jessie, Live, Justin, Alex, Eylou, Thimo.. Leute, die ich echt extremstes vermisst habe! Mich heult, weil ‘as long as i got chords’ gespielt wird, lea rappt textsicher die ‘it’s tricky’ stophe ins Mikro und freut sich nen Ast ab, als ganz viel altes Zeug zum Besten gegeben wird! Bei ‘against the wall’ setzt sich Dani ins Publikum und ein Securitytyp leert mir Wasser hinten ins Shirt. Wie witzig -.-‘ 
Hutti legt hinterher auf, der Abend kann nur noch super werden (auch wenn nur bis 2 Uhr, fail!) und man grüsst einfach mal alle Leute die man schon so lang nicht mehr gesehen hat. Auch wenn Sibbi mir nicht meinen versprochenen Vorrat an Alkohol vorbeibrachte, so war’s doch ein echt gelungener Abend! Löve! 

Liebste Grüsse und Küsse! Lea

“Forsicht! Der über Dier is ein Bettnesser!”

Freitags erst mal ordentlich verpennen und mit offenen Schuhen auf den Bahnhof hasten. In Mannheim und Saarbrücken umsteigen, wo ich dann auch prommt meinen Anshclusszug verpass und mit soner oberlahmen Regio-Bahn nach Trier antucker’.

Um 17 uhr finden sich dann aber trozdem eine Anna, eine Lea und ein Annas-bster-Kumpel heissender Daniel n der Bahnhofseingangshalle. Ers mal nach Luxenburg düsen, wegen tanken und Billigkippen. Da Lea nun nich mehr zu bremsen ist und munter drauflos plappert handelt sie sich innerhalb von einer knappen halben Stunde den Übernamen “Uschi Muschi” ein, was mir später noch zum Verhängnis wird…

Haben aber doch ganz viel Spass, da wir alle drei fliessend ironisch und sarkastisch sprechen. (Allerdings habe ich manchmal eine sehr lange Leitung.. naja, nichts neues ;D) Achja, der Witz mit der “neutralen Schweizerin” kann ich auch nimmer hören.. mal zum klarstellen: ich bin weder neutral, noch stamme ich von Ötzi ab noch leb’ ich in den Alpen und Heidi heiss ich auch nich.. 

Nun gut. Auto aufm Parkplatz vorm Burgerking abgestellt, zum Exhaus gelatscht und dann: Nichts. Kein Einlass, Keine Leute.. nur n verlassener Spielplatz. Dies lässt in mir jedoch unweigerlich den Drang zum Rutschen aufkommen.. Dass die Rutsche aber nass und kalt und verdammt dreckig is, macht ja erst mal nichts aus. Ändert sich aber schlagfertig, als ich der Fresse nach flach aufm Boden lieg und Lacher von allen Seiten ernte.. schliessen uns dann ers ma den superlieben Trier’ Punks an, trinken ne Runde mit und hören wunderschöne gute-Nacht-Geschichtchen von zerplatzten Hamstern und mit Küchenscheren sezierten schwangeren Ratten.. Bin dann doch echt froh, als Nina, Diana und Bri eintreffen. Dann is dann echt auch, wenn mit einer stündigen Verzögerung, Einlass. Bar anlaufen, erst ma Wodkaenergy trinken, Jörn und Co begrüssn.. die ersten beiden Bands abwarten(war ganz gut). Dann kamen auch schon die lieben Schwimmbecken Sternchen auuuus Berlin. Da wird natürlich ordentlich Party gemacht, gefeiert mit der örtlichen Punkszene inkl. Pogo, Mosheeeen, Circlepit und Stagediving. Is echt alles bei. Sogar Walzertanz und Balletteinlage von mir und Anna. Eskaliert dann, als mich Daniel mit den kaum zu überhörenden Worten “uuschi muuuschi” durch den Raum katapultiert.. nun gut. 

Nina macht derweilen ganz gut den Merch, und dann kommen auch schon Staatspunkrott, auch da ist die Stimmung ganz passabel, artet bei einem “Reise nach Jerusalem” ziemlich aus und wird mit einem “pro Gurke” lied künftig zelebriert. Nachdem ich und Jörn irgendweche 16 Jährigen Punks aus der Kotze ins Warme gebracht haben gehn wir zum Auto um meine Kuchen und Annas Torte zu holen. Als wir dann aber wieder zurück sind, hat sich alles verpisst und irgendwie schmeiss ich dann mit Brownies nach Sängern (und treffe!)

Man macht sich dann auch schon auf, ne Bar zu suchen.. was mit “einem Katzensprung von 5 Minuten” betietelt startet, entwickelt sich zu einer dreiviertelstündiger Pilgerwanderung der etwas anderen Art.. Nachdem sich das ohnehin schon im Keller befindende Niveau stehtig senkt (begann bei Frosch-im-Mixer-Witzen und steigerte sich zu Kachelmann, Leprakranken und vergewalTieger) finden dann sogar unser lieber Knuffi und die Nina endlich eine Kommunikationsebene, auf der sie sich bestens zu verstehen scheinen. Zwischendurch wird die ewige Diskussion über die Mehrzahlform von Penis weitergeführt und ich versuche krankhaft, Felix davon zu überzeugen dass die Schweiz nicht komplett aus Schnee und Eis besteht.

Kurz bevor mir dann sämtliche nicht existierende Gliedmassen endgültig abfallen, erreichen wir tatsächlich ne Bar, ganz nett aber ein bisschen überfüllt.. Bald hat auch schon jeder seine Bestimmung gefunden:  die Mädchen sitzen rum und trinken Bier, Felix outet sich als Balletttänzer, Tschaikovskifan und BH-Träger, Lea spasstet zwischen allen Fronten rum, tanzt ein bisschen auf der Tanzfläche zu Danko Jones, lässt das dann aber wieder sein, weil viel zu viele Besoffene rumwackeln, liegt irgendwann aufm Boden und streckt den Anwesenden ihre stinkenden Schuhe ins Gesicht und Knuffi versucht sich, nach dem er erfolglos Girlies angebaggert hat, erst mals an Männern..

Relativ schnell wird man(n) dann aber müde, man verabschiedet sich und fährt mit dem Taxi oder läuft zurück. Allerdings wird die Taxifahrt dann zu einer reinen Zitterpartie, da Felix verkündet, total dringend pullern zu müssen und direkt gegenüber von uns sitzt.. Den Taxifahrer scheint dies jedoch nicht weiter zu stören und fährt deshalb so wild wie er nur kann. 

In diese Sinne dann noch mal vielen lieben Dank an meine angenehme Schlafmöglichkeit ;) Von dem rhythmischen und lieblichen klang einer (kaputten?!) Heizung werden wir dann auch noch genügend lange unterhalten.. und ausnahmsweise tendiere ich zur Aussage,  dass das alles echt an der Heizung gelegen hat und nicht an den Wixversuchen, die man(n) angeblich aus lauter Langeweile und um einzuschlafen unternommen haben soll, wie böse Zungen später behaupteten..

Nachdem ich morgends erst mal aus dem Bett falle, wird erst mal eine kurze Autofahrt und etliche, misslungene Versuche später, Latein zu büffeln, später königlich bei Jörn plus Family gefrühstückt. Nach ausgiebigem Star-Wars-Unterweische-Bestaunen und Gassi-gehen mit Zeus ists auch schon wieder Zeit, Anna am Trier’ Bahnhof abzuholen und nach Essen zu düsen. Die Autofahrt über wird zu Modern Talking und Tokio Hotel gesungen.. jaja. Und ab und an lustige und komische Anekdoten über uns drein höchst bekannte Musiker ausgetauscht ;)

In Essen angekommen ist die Freude erst mal riiiiiiesengross. Neu dazu kommen nämlich nun noch Live und Jessie und meine endgeile offene beziehung Micha! Erst mal quitschend alle umarmen und zu Tode stupsen, und bald auch schon ist wieder Zeit für die lieben Poolstar*s. Alle vereint plus ein paar partywütige Essner zusammen geben eine ganz geile show. Die Band is ja sowiso klasse und, zu Freude aller, gesellen sich noch ein paar süsse Mädels am Rande dazu, die das ganze Konzert über schmachtende Blicke auf die Band werfen.. Glückwunsch, Jungs, ihr habts geschafft ;) Micha macht übrigens ein paar extrem geile Fotos und es wird unmenschlich heiss und Lea ist etwa 300 mal so kurz davor, dass verdammte Shirt auszuziehen.. aber irgendwie hält mich eine mahnende Jessie oder Live sie immer in letzter Sekunde nochmals zurück.

Nachdem wir genug lange rumgestanden sind, stürmen Live und ich kurzerhand den Backstagebereich, Jessie und Micha folgen. Der Erdbeer-Sahne-Lollie-Vorrat wird geplündert und genüsslich gelutscht (uiui, wie das klingt.. hat aber glaub ich auch danach ausgeseh’n..) einige Musiker finden dies anscheinend höchst interessant und werfen ab und an interessierte Blicke rüber. Irgendson Spasst klaut dann kurzerhand Michas Spiegelreflex und schiesst wild drauf los. Die Fotos sind extrem lustig und können auf Facebook bestaunt werden ;)

Meine bahnbrechende Idee, meinen Lollie in die Jägermeisterflasche zu tunken setzt sich dann aber doch nicht so wirklich durch, da ich die Hälfte auf meinen Strumpfhosen verteile.. ich weiss nicht wiso, aber ich werde aufgefordert, das Zeug weg-zu-exen, was so seine Spuren bei mir hinterlässt. Endete damit dass ich breitbeinig in Lives Donotspulli, einem goldigen Minirock, einem St.Pauli-Kopftuch und Nickolausmütze auf der Coutch sitze und die schweizerdeutsche Version von “Jingle bells” zum Besten gebe.. Omas Zwerge stimmen in den Refrain ein, aber auf ihre Art, mit leicht abgeänderten Text: “Wir ficken gern, wir ficken gern..” Als wir dann grad “saufen” von den ärzten durch haben und bei “Drogenfrau” von den itchys anlangen, ernten wir ein paar verstörte Blicke eines bärtigen Etwas. Wir müssen echt ziemlich drauf gewesen sein ;D

Ist dann aber irgendwie viel zu schnell vorbei alles.. und das Blödeste ist ja, dass ich mich grösstenteils nich mal mehr verabschieden oder auf jeden Fall nich so wirklich konnte.. echt Schade. Auf jeden wird dann später noch weiter gequatscht und ich reisse natürlich meine Klappe wieder mal extragross auf *nerv*. Pussy, Kermit und Elvis (meine drei lieblings Autos!) kriegen noch ne Umarmung von mir und dann müssen wir auch schon alle los. Mit Micha quatsche ich dann noch die Nacht durch, typisches Mädchenzeug halt.. dreht sich vor allem um Männer, Männer und Männer ;) Ohne Schlaf dann nach Dortmund auf dem HBF, den ersten Zug nach Zürich erwischen. Mit Nada Surf und the Killers in den Ohren irgedwie die endloslange Zugfahrt durchbringen um mir dann in Zürich anhören zu dürfen, was für ein undankbares Geschöpf ich doch sei.. einen angenehmen Nebeneffekt hatte das ganze jedoch trotzdem…. ;)

Prinzip Schoenheit. ein paar Gedanken dazu.

Schönheit - was ist das überhaupt?

Schönheit ist ein abstrakter Begriff, der stark mit allen Aspekten menschlichen Daseins verbunden ist. Mit der Bedeutung dieses Worts beschäftigt sich hauptsächlich die philosophische Disziplin der Ästhetik

Sagt Wikipedia. Sachlich gesehen durchaus korrekt. Ich will mich heute mal  der äusseren, oberflächlichen Schönheit des Menschen widmen. Sie begleitet uns jeden Tag, ist ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft und erlebt gerade einen neuen Höhepunkt - Die äussere Erscheinung war zwar schon immer wichtig, und wer dies abstreitet, ist ein Lügner oder hat etwas nicht ganz kapiert - aber selten war sie dermassen populär. Ganze Generationen träumen davon, als Fotomodel bekannt zu werden.. Mütter schleppen ihre kaum krabelnden Säuglinge von Casting zu Casting, reiche Menschen investieren Millionen in die plastische Chirurgie und im TV ist 50% der Werbung darauf bedacht, uns irgendwelche Anti-Aging-Mttelchen zu verkaufen, um die “Jugendliche Schönheit” zu erhalten..

Dieses Phänomen und der damit verbundene Wahn lässt sich weit zurückverfolgen. Ich gehe davon aus, dass der Mensch, seit er existiert, darauf bedacht ist, ein Ideal anzustreben.. Der Mensch lebt davon, ein Beispiel, ein Vorbild vom Perfekten zu haben. Sogar die Tiere habe dies gewisserweise.. nur geht es bei ihnen darum, das andere Geschlecht mit der “äusserlichen Schönheit” zu beeindrucken, weil man ja Nachwuchs zeugen will. In dem Sinne ist das alles total natürlich, schön und gut. Bei uns gehts ja schlussendlich auch nur um die Fortpflanzung. Auch wenn Geschlechtsverkehr in der heutigen Zeit nicht mehr nur der eigentlichen Vermehrung des Menschen dient, so entscheiden schlussendlich doch unsere unbewussten Triebe, was wir “anziehend” finden. Schliesslich stellt sich der Körper jedes mal beim Sex darauf ein, einen Partner mit möglichst guten Genen und Erbanlagen zu finden. So primitiv das auch klingt. Schlussendlich entscheidet unser Unterbewusstsein einen grossen Teil mit. Dieses Unterbewusst sein ist total wichtig, weil einige dann auf Blondinen stehen, andere auf grosse Füsse. Dieses Unterbewusstsein wird aber täglich manipuliert. Von Einflüsse verschiedensten Arten, hauptsächlich Medien wie TV, Filme, Kino, Presse, wo uns eingetrichert wird, was genau das Ideal zur Zeit ist. Ist es nicht so, dass übertireben wird, mit diesem ganzen Schönheitswahn?

Im Mittelalter beispielsweise waren Frauen, die etwas mollig waren, sehr beliebt. Speckröllchen am Bauch, Orangenhaut und eine Doppelkinn und kleine runde Busen - das war sexy! Sogar bei den Römern galten ein bisschen molligere Frauen als wunderschön. Der Grund: Wer dick war, hatte geung zu Essen. Dies war in diesen Zeiten überhaupt nicht selbstverständlich und darum wurde unterbewusst das Schönheitsideal von der molligen Frau erschaffen. Diese Frau hatte nämlich genug Reserven auf der Rippe, war genug stark einen wohlgenährten Säugling auf die Welt zu bringen und ihn zu versorgen. Später, mitte des 20. Jh. kam dann die grosse Wende. Die Menschen hatten genug zu Essen, Kriege und Hungerzeiten waren vorbei, der grosse Wirtschaftliche Durchbruch, viele einst arme familien konnten sich kleinen Luxus leisten. “Twiggy” wurde bald das Gesicht der 60er. Sie war Fotomodel und Schauspielerin und vorallem bekannt durch ihre spindeldürre und jugendliche Figur. Der Magerwahn war geboren.

Auch heute noch ist das klassische Topmodel gross, schlank und eigentlich recht unfeminin. Trotzdem träumen tausende Mädchen davon, einmal so zu sein wie die echten Models. Viele sagen, Topmodels seien so dünn und unkurvig, weil die meisten Designer männlich und schwul wären und ihnen desshalb ein mölichst maskuliner Körper gefallen würde. Es gibt auch Männer, die stehen auf “etwas in der Hand haben” was sich besonders auf Arsch und Titten beziehen dürfte.. ein Mann, der findet, ein richtig dicker Bauch und kruze, meterbreite Stummelbeinchen seien sexy ist mir auch noch nie begegnet. Also dieses Barbie-phänomen. Gross, lange, dünne Beine, knackiger, aber nicht zu kleiner po, dünne Tallie, flacher bauch, riesen Busen, einen langen Hals und ein hübsches, ewig jugendliches, möglichst symetrisches Gesicht.

Toll liebe Männer! Erstens würde ein Mensch mit Barbies Massen erhebliche Gesundheitsschäden haben und müsste im Rollstuhl sitzen, weil sie so unproportional gewachsen wäre, und zweitens existieren nur sehr, sehr wenige Frauen, die ohne “Hilfe” der plastischen Chirurgie, die tragischerweise heute praktisch alles schon möglich macht, so ähnlich aussehen. Die meisten grossen, schlanken Frauen haben keine grosse Oberweite und umgekehrt. Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, sich als Frau verrückt zu machen: “ich muss ihm gefallen und desshalb diesem und diesem Ideal nacheifern”. Ich denke, am wichtigsten ist es, sich selbst zu kennen und sich und seinen Körper zu akzeptieren. Wenn man das nämlich tut, kann man sich “bewusst” anziehen und stylen.. kein Mensch ist nämlich einfach hässlich. Man muss nur gezielt die richtigen und schönen Dinge an einem herausheben. Und natürlich spielt die Ausstrahlung fast die wichtigste Rolle. Wenn man mit offenen Augen durchs leben geht, ohne Vorurteile, wird man früher oder später bestimmt tollen Leuten begegnen! Ausserdem sollten alle Frauen, die stundenlange täglich vor dem Spiegel zubringen oder Männer, die stundenlange im Fitnesscenter rumhocken, diese Zeit reduzieren und sich stattdessen anderen Dingen widmen.. etwa mal entspannen, ein Buch lesen, ein neues Hobby anfangen oder einfach Zeit für sich finden.. denn wenn Jemand ausgeglichen, mit sich vertraut und ungestresst ist, strahlt er das auch aus, und das ist das Schönheitsrezept schlechthin!

sommerende.

dieser sommer war echt krass. anders kann man das nich ausdrücken.. so viel passiert, so viele leute kennen gelernt, so viel erlebt. fast schon unheimlich. und dann werden mit einem mal die tage kürzer und man geniesst jeden sonnenstrahl.. und man bemerkt langsam, dass es herbst wird. die langen warmen nächte am see mit freunden und bier sind sind entgültig vorbei.

immerhin kann man jezt wieder laut die alten schallplatten aufdrehn (the sonics, the cure, joy devision, the clash, iggy pop, ramones, van morrison, david bowie usw.) dem regen draussen trozden oder mit gutem gewissen erst 12 uhr mittags aufstehn um sich dann mit eis, keksen und den guten alten filmklassikern auf dem laptop wieder ins grosse, warme, kuschelige bett zu verkriechen.

bei mir läuft ja zur zeit ganz oft placebo. live haben die mich nich so ganz überzeugt, war sowiso mehr wegen the hives (energie pur :D) auf dem festival, wo die gespielt haben. aber nun hat mir meine beste mal n’ album gebrannt und ich muss sagen, hat echt was. nur zum weiter entfehlen. momentane lieblingslieder “english summer rain”, “protect me from what i want”, “bitter end” und “battle for the sun” volumen aufdrehn, licht aus und aufs bett knallen. so geht das.

btw. wenn ein mann noch einma sagt “ihr frauen seid so kompliziert” dann kriegt er echt eine in die fresse! von wegen. männer sind tausendmal komplizierter als frauen. nur das sie “das eine” wollen, können sie klar und deutlich ausdrücken. aber was sie denken, fühlen, vorhaben.. vergiss es. es ist zum kotzen ._.

achja, ich geh jetzt brav noch englisch udn latein lernen. um 21:29. wie sich das gehört. und morgen wieder früh raus. es ist mir ein fest. immerhin nur noch zwei wochen, dann is wieder berlin auf dem stundenplan ;)

Berlin, Berlin, ik liebe dir!

Guten Tach, alle zusammen!

wenn dieser Blog ein Bücherregal wäre.. uui, ich will nicht wissen, wieviel Staub schon drauf liegen würde! Auf jeden Fall höchste Zeit, abzustauben und über die neusten, wenn auch nicht mehr so brandaktuellsten Ereignisse hier zu berichten.

Sonntags vor ungefähr zwei Wochen gings dann auch endlich los - in die deutsche Hauptsadt. natürlich konnte ich es kaum erwarten. Doch eine schier endloslange Reisezeit von ungefähr 8 stunden stand mir und meinem Glücke noch im Wege.

Ich hatte aber meinen I-pod gefüllt mit guter Musik mitdabei, und so wurde das ganze erträglich. Was ich jedoch immer wieder erstaundlich finde, ist, dass man nach langen Zugfahrten, in denen man ja eigentlich genau Nichts tut, müder ist, als wenn man gearbeitet hat oder in der Schule gesessen ist.

Irgendwann kam dann selbst ich an und habe mich erst mal zünftig verlaufen, obwohl ich ja nun wirklich nicht das erste Mal in B bin. Wenigstens hatte ein Grüppchen spanischer, männlicher (!) Touristen ihre Helle Freude darann, wie ich völlig entnervt vollbepackt durch den Bahnhof pilgerte und ab und an im Kreis lief und fluchte.

Schlussendlich landete ich dan aber doch in Wedding, wo ich erstaundlicherweise noch nie war, schmiss mein Zeug in die Ecke und zog mich um. So weit so gut. Nachdem ich mich einigermassen mit dem öffentlichen Verkehrssystem vertraut gemacht hatte (U-Bahn, S-Bahn, Rigbahn etc.) landete ich irgendwann irgendwo beim Ernst-Thälmannpark vor der Schwimmhalle. Ich hab mir ja, weiss gott, nicht zu viel versprochen, aber ich war dennoch erstaunt, wie winzig klein Berliner Schwimmhallen bauen können. Nachdem ich dann versehentlich fast in der Männerdusche gelandet war und mir die ersten Feinde zugezogen habe, in dem ich planlos in dem überfüllten becken umherpaddelte wurde mein Badespass wehemens beendet, in dem ich immer wieder von fuss und zehenkrämpfen geplagt wurde. Fies! Ballett-pause macht sich bemerkbar.

Spät abends habe ich dann auch zum ersten mal in meinem Leben echte berliner Fledermäuse bestaunt. Ich liebe die Dinger. Achja, Gintonic passt hervorragend zu harten Nudeln!

Und noch etwas habe ich gerlernt. Wenn man ich vergangenheitsvorm “ich wachse” im sinne von grösser-werden sagen will, heisst das, ich bin gewachen, und nicht, ich habe gewachsen. Letzteres würde nämlich bedeuten, dass man mit Wachs herumoperiert hätte ;)

Montag war ziemlich unspektakulär.. nachdem ich die Nacht bei ner aufgebrachten Freundin zugebracht hatte, war ich einfach nur hundemüde. Begonnen hatte das ganze um ca. halb eins in der nacht. sie hat geheult und ich war mit den gedanken noch ganz wo anders. irgendwann haben wir uns dann in der mitte gefunden.. was mit wein und viel tiefgründigkeit begonnen hat, endete mit jägermeister und den ausrufen (ich zitiere): “Altee.. ich werd lesbisch.. hey diese Kerle.. für nichts sind sie zu gebrauchen! Unsere Leben sind zerstört worden von denen.. Guck’ sie dir doch an.. Titten sind eh geiler als Schwänze! Woll’n wir nich heiraten?”

Wie gesagt, ich landete dann gegen Nachmittags am Alex, wo ich erst mal Kartn kaufte, mich in die Wiese vor dem Fernsehturm legte, mich sonnte und Karten schrieb, welche in die ganze Welt gehen sollten (7 nach Deutschland, 3 nach Österreich, 5 in die Schweiz und eine nach Frankreich). Am Abend machte ich es mir dann noch in meiner absoluten Lieblingspizzaria beim Prenzl.Berg gemütlich. Weil sich Niemand meiner erbarmte, blieb ich da noch ne ganze Weile sitzen und bestaunte auf jedem Klogang die vollbeschrifteten Wände. (zB. haben sich die beatsteaks mit “die beste Pizza der Welt” oder die donots, welche sich gleich selbst gezeichnet haben, verewigt). Nach einem Ausgibigen Abend/Nachtspaziergang durch ein wirklich hübsches berliner Quartier landete ich mit einer Pizzaschachtel unterm Arm in der U-Bahn. Ein bisschen hilflos fragte ich den Fahrer, wo ich denn nun aussteigen müsse, danach setzte ich mich in die Bahn. kurtz vor meiner Haltestelle erklangen die Lautsprecher durch die ganze U-Bahn. “an die junge hübsche Dame mit der Pizzaschachtel. Hier aussteigen und dann nach unten laufen und auf die U9” All eyes on Lea. na toll xD

Dienstag. Bevor ich mich mit Anne und Justin vor dem KaDeWe traf, gab’s noch einen kleinen Abstecher ins Lafayette. ich habe mir sagen lassen, dass man nicht an der französischen Delikatessen abtelung vorbeifinden könnte. Und das Lafayette in Paris vor 3 Jahren, hat mir ja schon ziemlich gefallen. Also nichts wie hin (: Die franz. Schoko-Minze-desserts sind echt.. boa.. einen Grund, nach Berlin zu ziehen! Mit viel Freude habe ich festgestellt, dass es eine agent-provocateur-filliale gibt.. doch DA habe ich die Preise noch nicht gesehen. Wenn ich dann mehr Geld habe, oder mir irgendwer was spendiert, mache ich mir den Traum von der perfekten Unterwäsche wahr! Das geile war ja, das ich sogar wegen modeln angequatscht wurde, aber erstens war ich Touristin und zweitens, wer weiss ob das auch seriös ist.. und überhaupt.. ich und modeln.. das sollen lieber die wirklich Hübshen unter uns übernehmen ;)

Nach Verspätung kamen dann auch Justin und Anne an. Nach einer herlichen Begrüssung gings dann los, einen Comicladen suchen.. nämlich die “grober Unfug”-filliale in Kreuzberg. Ettliche male landeten wir beim Kottbussertor, und ettliche male standen wir im Regen. Irgendwie fanden wir an diesem Abend nie das, was wir finden wollten. Frustriert landeten wir im Mac doof am Ku’damm, wo klein-Lea geschätzte 2784-Vegiburger und Restliches verdrückte. Ausserdem hatten ich und Anne die zündende Mode-Idee: Regenschütze aus Saturn-Plastiksäcken!

(wir sind schon gaaaanz krasse “Stylas”)

Mittwochs traf’ ich mich dann das erste mal mit Nina und Jessie. Ein bisschen Bammel vielleicht, was ist, wenn man sich so gar nicht versteht.. Zweifel wurden aber innerhalb von Sekunden weggepustet. Wir verstanden uns primaprächtig. Wie schön das doch manchmal sein kann. Nach drei minuten gemeinsam wie gestörte rumzuhoppsen und rumzulachen. So sind wir nunmal! Bisschen Touriprogramm und dann halt bei einem wirklich schönen Brunnen.

Wir fanden dann in einem Supermarkt auch noch DAS Getränk schlecht hin - die kalte Muschi. Als dies von Lea entdeckt wurde, ging das so. “SCHAU MAL! HIER! ICH WILL EINE GEKÜHLTE KALTE MUSCHI! JESSIE, NINA, SEHT HER! WIE GEIL IS DAS DENN!”

Paar Stunden später liefen wir dann auch prommt (zufälliger weise!) Anne und Justin über den weg. Herrlich, wie klein die Welt doch ist ;)

auch hier hatte ich anfänglich in Voraus Bedenken. Würden sich Jessie/Nina-front mit dem Anne-Justin-Pärchen verstehen? und wenn nicht, was für eine Rolle würde ich dabei spielen, die Ermittlerin zwischen den beiden Fronten? Auf sowas hatte ich ehrlich gesaht null bock, aber zum guten Glück war das Eis, falls überhaupt welches existierte, spätetestens dann gebrochen, als Jessie, Justin und ich unsere gemeinsame Leidenschaft für die englische Fernsehsendung Little Britan entdeckten und dies ausartete, in dem wir als unere lieblings Charakteren, beispielsweise als Ann, wie eine vollbedepperte welche undefinierbare Bauernhofgeräusche von sich gibt, in der U-Bahn-passage umherrannten. Nina und Anne warfen sich nur noch besorgte Blicke zu..

Jaaaaa wir haben uns Alle schrecklich lieb xD

nach dem die Klatschende Reisegruppe (schleichwerbuuung!) um 3 neue, äusserst talentierte Neuzugänger erweitert wurde (ANNE - JUSTIN - LEA), und wir uns wieder in zwei Gruppen trennten, wanderten die Nina-Jessie-Lea gruppe zur Pussy, Nina’s Auto, um sich da nochmal schnell umzuziehen und Sachen abzuladen. Eine obligatorische, verdammt geile, laute Portion Rock-Schok für die Passanten aus der Pussy später machten wir uns auf den Weg, um durch Kreuzberg zu schlendern und die Oberbaumbrücke auf zusuchen. Bei einem Türken wurden noch 1.50 euro-pommes gegessen, aber eigentlich nur aus Anstand, weil wir Alle auf Klo mussten. Dann Treffen mit Anne und Justin und dann Oberbaunbrücke.

Keiner wusste genau was das werden sollte, aber uns wurde zugetragen, dass eine berühmt-berüchtigte Berliner Band namens poolstar* einen kleinen exklusiven unplugged-Auftritt hinlegen würde. Als wir dann aber pünklich aufkreuzten war erst ein verwirrter Mann mit grünblauen Röhrchenjeans unter der Brücke, und wenn wir nicht gewusst hätten, das dies der Sänger ist, hätten wir ihm wohl versucht unser heissgeliebtes Brot unterzujubeln, welches wir uhrsprünglich für einen “MOTZ”-Verkäufer gekauft haben, jedoch nie so wirklich Begeisterung fand..

Irgendwann liess sich dann auch noch der Rest der Band blicken und der Spass konnte Beginnen.

Nina wurde dann dazu beauftragt, das ganze zu filmen, was dazu führte, dass sie bei dem überaus rock’n’roll-übermenschlichen-drei-frauen-poge zwischen mir, Jessie und Anne leider nicht mitwirken konnte. Dafür hat sie den absolut genialsten Sturz von Anne brav auf Film gefilmt.!

Ausserdem führte Nina ihr erstes Mal das frischgestochene Tattoo vor, was auf helle begeisterung stiess, und sogar zur Folge hatte, dass ihr Deufel ehrenhaft sein “abgeschnittenes Ei” (welches sich im Nachhinein als Olive rausstellte) in einem Einmachglas vermachte. Was für eine Ehre!

Leider blieb’ der grösste Teil des Publikum bekleidet, auch wenn Einige mehrere male zum ausziehen aufgefordert haben.. Opfer für die Kunst sind ja shcön und gut, aber das mit dem Ausziehen hatten wir doch bei Yoko Ono schonmal, nicht? ;)

Diesen durchaus wundervollen Ausblick will ich euch Allen auch nicht vorenthalten. Seht nur, wie wunderschön es war. *-*

Wir landeten dann stunden nach dem Gig irgendwo auf einer Kreuzung in Kreuzberg was für ein originelles Wortspiel) wo wir dann noch Felix vollquatschten und ich ein verhängnisvolles Versprechen gab “Wenn ihr wieder in der Schweiz spielt, pilgere ich als Promitingaktion als flauschiBär durch Zürich und verteile Flyer” Lea, Lea, was hast du dir da wieder eingebrockt..

Donnerstags war’s sehr unspektakulär.. mit Jessie und Nina in nem Park rumhängen, Musikhören, quatschen.. natürlich auch über das kleine Konzert von dem Vorabend, und natürlich nicht ohne meine und Ninas Lieblingsbeschäftigung: das Zitieren von Gesprächen beispielsweise von Zitaten mit gewissen Personen. Immer wieder höchst amüsant ;)

Schlussendlcih landeten wir mit Burgerking-Krönchen auf dem Kopf beim Leopoldsplatz wo Lea auf ihre endgeile offene Beziehung namens Michaela Patricia wartete. Nachdem wir uns Alle für’n Abend im Sage verabredet hatten, wollten Micha und ich eigentlich noch shoppen gehen, was aber dann wegfiel, weil wir uns fürchterlich verfahren haben. lustig war’s trozdem, und die Hauptsache war sowiso der Anti-Augenringe-Stift für einen besagten Gitarristen. Doch mehr dazu später. Völlig verspätet wollten Michaela und ich dann ins Sage, doch die lange Warteschlange schreckte uns dermassen ab, dass wir kurzerhand entschlossen, mit dem Auto namens Elvis (Micha’s Best) durch Berlin zu brummern, die Fesnter runterzulassen, Mucke voll aufzudrehen und die Sommernacht zu geniessen.

Wir landeten dann in Ner Gartenbar wo wir um Mitternacht riesige zuckersüsse Secret-Garden-Drinks tranken und dazu Bruscettas bestellten. Ach ist das Leben schön. Zu “5 colours in her hair” von Mc Fly, einiges von Fall out boy und ärztigem landeten wir schliesslich bei den itchys, was mit voller lautsärke und vorallem volle lautstärke-mittsingen wahnsinnigst abgefeiert wurde. (:

Freitagmorgen gins dann nach einigen Komplikationen nach Magdeburg. Magdeburg? WTF? ja, so spontan wurde beschlossenm besagter Band einen Besuch abzustatten, welche hier am Freitag einen Autritt hatten. Rock im Stadtpark war angesagt!

Nach ein paar mittelmässigen Auftritten von irgendwelchen Schülerbands wurde ich doch tatsächlich vor versammelter Menge auf die Bühne beordert, weil ich einen orinial 1-GB-Bundeswehr-mp3-Player gewonnen hatte. Welch ein Geschenk!

Viel zu früh am Nachmittag traten dann auch unsere lieben Itchys auf, welche eine tatellose Show ablieferten und allgemein das Publikum dazu aufforderten, den Kollegen von den 5bugs an den Bus zu pinkeln, was einen Lachanfall von Lea in der ersten Reihe zu Folge hatte.

Bei “pretty me” wurde durchgehüpft, bei “against the wall” wirtuelles Feuerzeug geschwenkt (witzlos, wenn noch die sonne scheint -.-), bei “try try try”, “silence is killing me” und “drogenfrau” wurde getanzt und gepogt, bei “another song the DJ’s hate” brav erste reihe im wall of death und dann bei “tricky” nochmal alles was an Kräften existierte rausgeholt! SO muss das sein!

Danach erst mal Essen fassen und warten bis die ganzen Fanscharen weg sind. Da begann doch tatsächlich eine ABBA-Coverband zu spielen. Nun gut, jedem das seine. Nachdem wir jeden von den Drein ausgiebig begrüsst wurde, kaufte sich Lea noch so ein itchy-käppi, welches ich mir schon lange einmal bestellen haben wollte. Eingedeckt von sämtlichen neuen Buttens, die mir wortwörtlich in die Hand gedrückt wurden, stellte ich mich unter die partywilligen leute und versuchte, ein bisschen gefallen an den aufgetakelten Tussen auf der bühne zu finden. Irgendwann stellte ich dann aber fest das es doch nich so das Wahre ist und zog mich ein bisschen zurück. Sibbi war hell erfreut über sein Geschenk, den Augen-Stift und musste dann aber abräumen helfen. Irgendwann spielten nach der ABBAcoverband auf einer andern Bühne noch zwei Coverbands, erste faszinierte durch das hohe Alter, welches die Bandmitglieder aufzuweisen scheinten. Die Musik war dementsprechend Oldie-lastig.. die zweite beispielsweise dritte Coverband überzeugte höchstens noch durch die fadheit ihrer setlist.. einizg beim ärztemedly kam stimmung auf, und michaela und ich, die vorher noch scheissalleine abseitz von der feiernden masse eis-essend auf der wiese gelegen sind, rannten im kreisumher, hüpften wie die irren und brüllten mit. irgendwann gesellte sich auch noch ein gewisser Herr Gitarrist dazu, welcher uns erst mal liebevoll al “spassbremsen” bezeichnete, dies aber wieder gut machte, als er kurze Zeit später mit Rum aus dem Backstage zurückkam und uns dies in die Cola lehrte. Danke! (:

Ein paar zeimlich gestörte Bilder mit Michas supergeiler Cam mit dem Fischauge und dem Extrablitz später (welche man nun auf facebook bestaunen kann)mahcten wir uns auf den weg zum auto, wo wir auf einer Autobahnraststätte auf dem Fordersitzen mehr schlecht als Recht schliefen.

Samstag war recht unspektakulär, Lea durfte eine längere Heinreise nach Zürich antreten und war sichtlich angepisst, den zweiten “rock im stadtpark”tag nicht miterleben zu dürfen und somit bands wie montereal oder die 5bugs zu verpassen.

Trozdem kann ich schlussendlcih auf ein paar wirklich wundervolle Tage zurückblicken. Vielen Dank, an all die Leute, die ich kannte und kennenlernen durfte, an Berlin, das Wetter.. einfach an Alles.

Ich werde das Alles nie vergessen! <3

Vorfreude, Sommerregen und das Kino

Die letzten Tage warn ja echt - boa - scheisse, gefühlte 80° hier in Zürich! Von wegen Alpenländle. Jede Strasse zu überqueren war schon eine grosse Herausforderung, da dies bedeutete, ein paar Minuten der blossen Sonne ausgesetzt zu werden.

Zum guten Glück gibts immer mal wieder ‘n See oder wenigstens einen Brunnen, meint: “ICH ZÄHL’ BIS ZEHN UND DANN WILL ICH EUCH SPRINGEN SEHN! Gestern, oh ja, hat es geregnet. Nachdem ich einen Metal-hörenden Kollegen dazu verdonnert hab’, sich mit mir die Spätvorstellung von “Sex and the city 2” zu kucken - und ich ihn anshcliessend offiziell zu meinem Gay-ABFF erklährt hab’ (was ich übrigens einen total verschissenen Ausdruck finde, aber was macht man nicht alles, um seine Kollegen zu nerven^^) hats dann begonnen zu regnen. Kurtz, bevor ich in meine Strasse einbog, überkam mich so ein Gefühl.. ich weiss nicht, wie beschreiben.. ich drehte die Musik auf Maximum, stellte mich in den Regen und was anfangs nach rumspringen und rennen anfühlte wurde dann irgendwann zu einem tanzen. die klatschnassen Haare flogen umher, die Kleider klebten am Körper, die cucks durchnässt und ich irgendwo füllig atemlos und grinsend mittendrin. Was werden sich die Nachbarn wieder gedacht haben.

Achja, bevor ich es vergesse, Samstag gehts spontan nach Neuenburg in Deutschland. Da gibts irgendwo son kleenes Festival, da spieln unter anderm die Kollegen von Itchy Poopzkid, Die Happy und Jennifer Rostock. Party vorprogrammiert. Ich pack einfach zwei Freundinnen ein, der Rest kommt dann ganz von allein. Endlich wieder mal n ordentliches Konzert wo man abgehn, pogen stagediven und sich beim wall of death in die erste reihe stellen kann :D

und danach Band& Crew mit “Schoggistängeli” aus der Schweiz versorgen, wie sichs gehört. (ich hab die Gigapackung seit nem halben Jahr bei uns rumstehn, jetzt find ich endlich mal ne Verwendung für.)

Ein schöner Sommertag im Juli an der Zhdk (Zürcher Hochschule der Künste). Josephine, Annina, Rahel & ich. Ein kleinwenig hyperaktiv und lebensfreudig, aber sonst ganz normal ;)

Himmelblau - die ärzte.

eigentlich ein sehr simples und einfaches Lied. Aber kein anderer Song verleiht ein solches Gefühl. So leicht, so frisch, so unbeschwert, glücklich. Es klingt nach einer grossen Sommerwiese wo die Sorgen fern sind. Man stellt sich mitten in die Blumen, streckt die Arme aus, legt den Kopf in den Nacken zurück und dreht sich solange im Kreis bis man aus lauter Schwindeligkeit in der Wiese landet und lacht. Ein ehrliches, erleichtertes und glückliches lachen. Das Gras kitzelt an den Füssen und den Beinen. Die Sonne scheint. Die Vögeln zwitschern. Under der Himmel ist blau…

Lerne dein Leben zu lieben, sei spontan& offen für Neues, bleibe stehts du selbst und vertraue auf dein Bauchgefühl.

von Riesenfischen im Werderbergersee und andern Monstern

Man schreibe den 19 Juli im Jahre 2010, als zwei Wienerinnen, eine Siegnerin (in Siegen lebend) und eine Zürcherin (na wer wohl) beschlossen, sich an der Grenze in dem lieb-reizenden Kaff Buchs SG (mein halbe Verwandtschaft hockt da, inkl. Oma& Opa) auf einen netten Abend zu treffen. Nach vielem Hin-und-Her schafften es dann auch tatsächlich Alle 4 (!) sich an ein und demselben Ort wiederzufinden. Ich dachte mir auf dem Weg dahin (ich hab den Treffpunkt Mc D. nicht vorgeschlagen!) wieviele Mac Donalds wir nun schon mit unserer “einmal hamburger ohne fleisch bitte”-Mania (ja, wir sind alle Vegetraierinnen, und Johanna sogar vegan) in die Irre führten. Nicht selten waren die armen mac D.-Angestellten (ich will jetzt keine Namen nennen..) sichtlich überfordert mit dieser Bestellung, fragten 200 mal nach um dann mit einem Gesichtsausdruck in der “Küche” zu verschwinden, wie wenn man ihnen mitgeteilt hätte, dass ein Riesenbaby ihre ganze Wohnung vollgekotzt hätte. Eine Mischung aus Missbilligung, Unverständnis, Ekel und Ratlosigkeit ist in den Mundwinkel zu erkennen. Ne halbe Stunde später kriegste dann auch promt einen Burger. aber doch mit Fleisch. Es ist zum heulen. Die im Mäc sollten echt nur noch Leute mit Doktortitel einstellen…

Naja, sei’s wies sei, nachdem wir noch einige persönliche Dinge zu besprechen hatten, fanden wir uns an den Ufern eines kleinen, ausserordentlich schmutzigen Sees wieder, in welchem es strengstens untersagt ist, zu baden. Natürlich klingt es “abgespacet”, zu schreiben “wir machten uns nichts aus diesen Regeln, wir sprangen kühn hinein ins kalte Nass. Wir konnten nichts sehn, aber wir spürten den Todesatem der in den Tiefen dieses Sees hausenden Riesenfische. Todesmutig schwammen wir im Wasser umher, keine Angst vor der Gefahr. Die Leute stellten sich um den See mit offenen Münder, um zu sehen, wen die Bestien als Erster verspeisen würde.. aber keiner traute sich, zu uns zu springen um uns zu retten..”

Die einfache, aber leider die wahre Version der Geschichte: Da wir alle Vier zu dumm waren, in Erfahrung zu bringen, ob man nun baden konnte oder nich, und ebenfalls zu dumm waren, uns irgendwelche Gedanken darüber zu machen, rissen sich Jojo und ich kurzerhand die Shirts vom Leibe und rannten in Hotpans und BH in die undefinierbare Dreckpütze. Natürlich brauchte es keine Minute bis ich das Gleichgewicht verlor und vollends ins Wasser plumste.

Die andern beiden Damen taten sich da schewerer. ein kleines Zitat: “du spinnst doch, du gehts mit Schuhen, Socken, Strumpfhosen und allem ins Wasser..” “ja, dann können die bösen Fische nich zu doll zubeissen!”

schlussendlich schafften wir es aber trotzdem Alle irgendwie, uns nasszusprizen und sogar noch Fotos davon zu machen. Ein paar ganz originelle notgeile junge Männer rannten dann auch noch tatsächlich hinterm Gebüsch weg, als wir ausm Wasser kamen. xD da nun Alles nass war, durfte ich in klatschnasser Unterwäsche bloss mit einer übergrossen Männerweste umherlaufen.. jede mit einem Bier in der Hand. Wie die grössten Penner wurde auf den Boden gehockt und über Politik (jetzt aber echt) gequatscht, über Demos, böse Bullen und noch bösere Nazis, über die SLP (geile partei, leg ich ech ans Herz) und über die gemeinsamen Ostern nächstes Jahr in Berlin (irgendwelche Antifasistische-links-Tage oder so) diskutiert. Ausserdem kamen wir zum Entschluss, das che guevara (schreibt man das so?!) irgendwie Mainstream geworden ist und dass ich Ameisen an meinem körper alles andere als erotisch finde, dass wir alle mal wieder n ärztekonzi nötig haben und schlussendlich dass wir uns einfach gern haben.

“ich bin so nass. überall” “hrhr. wegen mir oder was?” “ne, du Spacko, wegen see. was denkst du denn wieder.tztz”

Irgendwie kamen wir dann aber doch  nach Hause, und ein schöner, warmer gemütlicher und lustiger Abend ging zu Ende. Einziges Dilemma: Martinas Füsse wurden kastriert.. aua! bitte ganz viel mittleid für die füsschen :-*

die Philosophie meiner Mutter

Ja, meine Mutter ist ein Thema für sich. Da muss ich jetzt auch echt gar nich erst weiter drauf eingeh’n. Aber im Nachhinein betrachtet muss ich doch zugeben, dass sie, sogar für ihre Verhältnisse, zu einer sehr speziellen Erkenntnis gekommen is.

Ich sass im Wohnzimmer, noch völlig hypnotisiert, da ich es gerade geschafft hatte, meinen kaputten Laptop wieder zu beleben.. (und weisst du wie? ich hab in die Öffnungen gepustet und bin mit der Hand übern Computer gefahrn und hab ganz lieb “so mein dicker, jetzt komm schon, jetzt schalt dich endlich an dich glaube an dich” geflüstert, und wie durch ein wunder, ich schwörs!, hat der sich auf einmal wieder eingeschalten. o.o)

Auf jeden Fall kam meine Mutter völlig verstört rein und meint “du echt jetzt, Frottetücher sind viel inteligenter als Geschirrabwachtücher”, da ich aber gar nich richtig zugehört hab antwortete ich bloss “ja mama kann schon sein” und dann war sie nich mehr zu bremsen: ” weil schau mal wo ich draussen im Garten die Wäsche abgenommen hab’, da war alles trocken, weisste, aber jetzt wo ich guck, seh’ ich dass das gar nich so ist, die Geschirrabwaschtücher sind noch ganz feucht, die haben das “trockensein” nur symuliert vorher ich weiss das.. nur die frottetücher warn genung klug, sich echt zu trocknen..” “äm mama, was hast du genommen? Egal was es ist ich will es auch!” daraufhin wurde ich bloss mit einem völlig verständislosen Blick beachtet welcher mich veranlasste, mein Laptop zu nehmen um mich für’n Rest des Abends in mein Zimmer zu verpissen…

der Amsterdam-Urlaub vor nem Jahr hat wohl noch so seine Wirkungen bei ihr hinterlassen..

self esteem - the offspring

Lied des Tages :D macht die unträgliche Hitze hier im Computerraum erträglich..

aller Anfang ist schwer..

.. soo. Liebe Leute, es ist so weit. Ich spamme euch zwar immernoch auf Facebook und myspace zu, werde aber zusätzlich hier einen Blog führen. 

als ein paar gute Freunde versucht haben, mich darauf aufmerksam zu machen, dass ich wohl echt zu viele Statusnachrichten auf facebook posten würde, und dass es nun wirklich nich jeden hinterletzten Dorfpunk interessieren würde, ob ich nun Zähneputzen würde oder doch eher schokoladen Kekse esse, habe ich das mit einem Lächeln gekonnt abgetan. 

auch als ein paar charmante Schulkollegen mit sätzen wie “ehy, das ist eine statusnachricht und nich dein verficktes Tagebuch” ankamen, ignorierete ich dies erfolgreich.

als mich dann aber schlussendlich verschiedene Musiker, unabhängig voneinander, auf den jeweiligen konzerten zur seite zogen um mir grinsend mitzuteilen, dass sie es sehr amüsant fänden, wie ich mich durch meine frust-shopping-attacken quäle oder peinliches erlebe, und sowiso immer ihre ganze startseite voll mit beiträgen von mir wäre.. da hab ich mir das erste mal überlegt “mensch, vielleicht solltest du dich nach ner anderen lösung umsuchen” 

nachdem ich erfolgreich die aufkeimende Hoffnung meiner Mutter zerstört hatte, weil ich ihr erklärte, dass das jetzt auf keinen fall hiesse, dass ich jetzt weinger am computer wär, kam ich zum endlschluss, meinen ganzen scheiss in einem blog zu veröffentlichen. Wiso auch nicht. Wer das liest, ist selbst Schuld.

In diesem Sinne: Der Ausnahme bestätigt den Zufall (dieses Zitat wird leider nur von Leuten mit ausserordentlichem Tiefgang verstanden.. tragisch..)