zweitausendelf und der restliche Kram.
MAN MAN MAN! wo soll ich denn bitte Anfangen?
Januar:
- Lea verhaut jede Klassenarbeit.
Februar:
- Lea fährt nach Flensburg, wird von mürrischen Taxifahrern heimgesucht, unterschätzt Schneestürme und kotzt einem armen mann das sofa voll.
- Lea verbringt einen super Abend in Konstanz mit Justin, Alex, Alessa und den ganzen andern. Höhepunkt: Im Bikini die Bakkushan-Bühne entern. Und vielleicht noch die Kissenschlacht später im Hotel.
März:
- Lea schreit sich bei den Beatsteaks die Stimme aus’m Leib, und lernt ganz neben bei noch die sexy combo kraftklub und die verrückte Ara kennen!
- Lea verirrt sich mit Debi unterm Arm nach Basel zu Coleslaw und Crüzipüsk (?! interessante metalband mit einem wahnsinnigen bassisten!) und wird hinterher am Merch für 8.- an Holger verkauft.
- Lea steht neben Bela B. auf der Bühne und battelt sich während ‘ner halben Stunde mit ihm. Zum Schluss muss ich auch noch mit Mikro singen und werde vom Humanboss auf der Gitarre begleitet. Tosender Applaus. So kann’s gehen.
- Lea arbeitet von nun an in Péry-Reuchenette mit drei Kindern zusammen und sollte eine ziemlich mühsame Zeit vor sich haben.
- Lea fährt (schon wieder!) nach Flensburg, lässt dieses mal ihre Agressionen an einem behinderten Blumenstrass aus, lernt einen Mann mit Schrauben im Bein kennen, flirtet mit ‘nem Skateboardtyp und lässt sich von zwei extrem freundlichen Punks (Skinny und Lars) beinahe überreden, fest dortzubleiben.
-Lea feiert Laternen-Joa aka die ärzte vor n’paar hundert Leuten im Kofmehl in Solothurn.
April:
- Lea und Debi fahren spontan nach Berlin, ins ausverkaufte SO36 zu den Jungs von Mega!Mega!, Attack Attack! und den itchy poopzkid’s. Nachdem man beinahe kollabiert wird später noch entspannt mit Kaka, Micha, Nils und den andern ins Magnet übergesiedelt wo bis in die morgenstunden fett aftershow gefeiert wird.
- Zwei Wochen später: itchy poopzkid in Solothurn und in Basel. Pflichttermine! Judith, Janine, Jenny, Martina, Jassi, Alex, alle sind da! Für Judy und Lea gilt die nächsten Tage: Feiern, nicht schlafen, und von Alkohol und Hanfmuffins ernähren. Achim kriegt beinahe Streit mit ‘nem asiatischen Puffbesitzer, weil er den Kippenautomat bedienen will, Chriss labert im Suff Scheisse zusammen und alle sind glücklich und froh. Oder so ähnlich.
- Lea kuckt sich Sondaschule an und tanzt sich beinahe zu Tode, wechselt aber nach zwei Liedern von den Kassierern (dezent angeekelt) lieber die Location und futtert ersterer band lieber die Pizza weg.
Mai:
- Lea düst nach Darmstadt, wo sie ENDLICH mal wieder Sedef aus Wien in die Arme schliessen kann. Freitags werden sich Marteria und Eternal Tango gegeben und anschliessend wunderschön pennerhaft im Park und ‘ner Tanke gepennt. Neue Freunde für’s Leben: Benni und Chris! Und dann gibt’s noch ‘ne Runde Aufwärme-Training a la Lea und man springt wie behindert zu noch behinderter Musik auf und ab. Dann Kevin, Jojo und Marco abholen. Dem coolen Nonstock-team beim flyern helfen und auf dem Kinderspielplatz ‘ne fette Gangbangparty veranstalten :D Später dann: Kleine Bühne, Kraftklub und anschliessend Turbostaat. Feeeett. Der liebe Fabian vom Nonstockteam schenkt Lea netterweise einwenig viel Haselnussschnapps, was dazu führt, dass sie sich bei ‘Randale’ von KK begeistert das Shirt vom Körper reisst. Einige verhängnisvolle Youtubeaufnahmen berichten.. Kaka und David trudeln auch noch ein und alles ist perfekt.
Juni:
- Lea geht ans Greenfield. Die vier Tage mit all den unzähligen Menschen waren unvergesslich. Debi, Jemma, Lars, Manu, Dino, Luca, Lore und die ganzen andern: FUCK YES! Bei system of a down auf den Dixiklo’s getanzt, bei wolfmother einen wortwörtlichen Ohrgassmus erlebt, bei Kvelertak mitten im Pit.. just <3!!!
- Lea pilgert nach Freiburg, wird von Alex durch die Bahnhofshalle geschmissen und schwitzt sich auf dem Turbostaatkonzi den Arsch ab. White Rabbit is n’cooler Laden, aber das mit der Klimatisierung haben sie nich so im Griff! Gegen Ende kommt noch Lars rum und am nächsten Tag (ohne eine Sekunde Schlaf, wohlgemerkt!) wird mit Justin Pforzheim unsicher gemacht!
- Lea wird von Jenny an’s escape the fate geschleppt, mag aber die schweizer Vorband ‘scream your name’ mehr. Emo-core is wohl einfach nich so meins.
Juli:
Happinessfestival. Kacke. Erst mal viel zu spät irgendwann mitten bei den Bulls da angekommen. Prinz Pi verpasst. Wasne Scheisse! Nächster Tag wird auch nich wirklich besser. Wir haben’s ganz lustig in unserm riesen Zelt, aber so n’vollpfosten klaut mir mein Iphone. Bakkushan is geil, Turbostaat krieg ich wegen starken Alkoholkonsums nur am Rande mit, aber im Bikini stagediving zu machen muss schon irgendwas in mir ausgelöst haben. Wo Sum 41 kommen, verkriech ich mich lieber ins Zelt.
- Letzer Arbeitstag! HELL YEA!
- drei Tage Paris. Wunderbare Zeit. Kleines Hotel, Dachzimmer mit Terrasse, man kann den ganzen Monmartre überblicken, huihuihui. Durch Strässchen ziehn, Pariser Luft schnuppern, ein wenig shoppen und sich ab und an zu ‘nem kaffee in einen Park zurückziehen: that’s life! Mittwochs wird dann mit Léna und Freunden gepicknickt an der Saine und Philipp und Lea sind so gut, dass sie irgendwelchen Franzosen auch noch Wein und Kippen abschwatzen!
- Dänemark und Schweden. Lea ist der glücklichste Mensch der Welt! Kopenhagen toppt JEDE Erwartung (trotz miesem Wetter, eine Woche lang Paradies auf Erden!) Breite Fahrradstreifen, süsse Cafée’s, wohin das Auge reicht, freundliche Menschen, traumhafte Architektur und ein unwerfender Hafen und das offene Meer. Zwischendurch mal nach Malmö (Schweden) gefahrn, auch nice!nice!nice! und in Lund (griechisch!) zu Abend gegessen. Das ‘Fressen’ in Kopenhagen ist übrigens mein Geheimtip. Geiles Essen, Geile Köche, Geiles Ambiente und sogar Flensburger Bier! auch sehr nice zum brunchen ist das ‘Mothers’, gleich neben an is n’alternatvier Fitnessclub, man kann sich also draussen so hinsetzen, damit man beim essen einen detailierten Blick auf die ganzen jungen, bärtigen Dänen hat, die in kurzen Sportshorts auf dem Fahrrad anradeln. GEFÄLLT MIR! Aufer Rückreise noch in Flensburg Halt gemacht, Abends ein wenig spazieren auf dem Museumsberg und am Hafen entlang mit Endstation Volxbad.
August:
Nonstockfestival im Fischbachtal bei Darmstadt ruft! Endlich mal Casper live und wahrhaftig auf der Bühne erleben, nachdem ich sein Neuling ‘xoxo’ so dermassen abfeire. Bei Michael X. konnt ich dann nicht anders und hab losgeheult. Naja. Kann ja mal passieren. Am nächsten Tag dann Kraftklub und Emil Bulls. KK bringen wie immer jedes Körperteil zum tanzen, Bulls hab ich mir abwechselnd auf sonem 20-Meter-Kran und von hinter der Bühne aus angeschaut. Das Bier wird immer mehr und die Leute immer symphatischer, bei Grossstadtgeflüster wird sich ein Vorbild am Keyborder genommen und feuchtfröhlich weitergesoffen. Alles in Allem artet dann an einer schlechten Technoparty dezent aus, und irgendwann früh morgens finde ich sogar mein Zelt wieder.
- Erster Tag an der neuen Schule. Gestalterisches Zeuch. Streng aber geil. Alle haben einen an der Klatsche. YIPPIE!
- Lea kriegt eine komplette Ausrüstung an analogem Fotomaterial, Kamera’s, Objektive und Filme.
September:
- Lea düst mal kurz in’s Abart runter zu goodbye fairbanks und co, um crispin hallo zu sagen. Hannah und Jemma wollen eine Flaschenpost machen, leider bleibt es beim Versuch, Lea schlägt sie versehentlich kaputt, weil der Fluss viel zu flach ist. Dabei hatten wir uns SO SCHÖNE sätzchen für die Flaschenpost überlegt! wir warn auch nur ein kleinwenig besoffen und auch nur ganz kleinwenig versaut.. *hust*
- Lea wird an ihr erstes Gothickonzert geschleppt. Schöner Abend im Dynamo mit Debi. Aber so wirklich meins ist das nicht, und wird’s wohl auch nie sein.. gothminister in Ehren. Aber die nächtlichen Gespräche im Park waren sehr gelungen :D
- Lea kauft sich zum millionsten Mal ‘ne neue Kamera.
- Lea fährt nach Berlin, um die BIN (Berlin Independent Night) zu knipsen. Im fuckin’ Nachtzug kein Auge zugetan, bei meiner Schlafgelegenheit dann auch nicht wirklich. Wenigstens was das Wetter geil und man konnte stundenlange auf dem Balkon rumliegen und rauchen. Später dann noch mit ‘nem alten Klapperrad durch den Prenzl.Berg gefahren und geknippst. Dezent verspätet dann Abends volle Pulle zum Comet durchgeradelt und dann gleich weiter ins Astra. Freunden hallo sagen, Bands knipsen, rauchen, wieder rein. Zu viert in einen uralten Fotokasen gequetscht und danach noch in’s cassiopeia. Whisky-cola, eine coutch, fertig. Leute, Bekannte, Promis, alles lief an mir vorbei. War aber viel zu faul und zu müde, mich irgendwo dazuzustellen. Alles in allem ein turbulenter Abend, so schnell wieder muss ich mir das nicht geben. aber jetzt erst mal weitersehn!
Oktober:
- Lea gammelt mit Janine vor’m Abart (bester club) und wartet mit Jägermeister und gesangseinlagen auf Einlass. Ich glaube, Casper-fans hassen mich. Das Konzert wird dann aber episch, (Vorband wird leider nur so halb mitgekriegt da Alkohol noch sehr stark gewirkt hat) Casper zerrockt dann aber alles und das konzert ist ein gelungenes gemisch aus gefühlen - trauer, wut, freude. Es geht unter die Haut. Wundervoll. Nur die ‘Kreischies’ neben mir warn ein bisschen strange.
- Es ergeben sich dies und das, und Lea entscheidet spontan am Tag drauf nochmal zu Cas zu gehn. Basel ist scheisse. Aber Justin, Alex, Timo, Alessa und Chrissi sind da. Alles wird standart auseinander gegenommen. Die Kälte und der Bedarf nach Alkohol treiben mich später noch in die Innenstadt. Nochmal: Scheiss Basel! Kann man nicht genug sagen.
- Lea modelt für das Stylingteam von Sassoon. Zwei Tage lang in der Maske sitzten für ‘ne halbe Stunde Laufsteg. Aber was macht man nicht alles für’s Geld. Das Team und meine Kolleginnen sind super!
- München. Wenn Italien schon flachfällt, dann halt München. Aber ey, echt mal, kann man da mehr als Biertrinken? Ich glaube nicht..
- KIZ. Mit Hanna, im X-tra. Geiles Konzert, verdammt. Wenn dann auch mein Kreislauf bis zu Ende mitgemacht hätte. Zusammenbrüche mitten drin sind nie schön. Egal. Es war geil.
November:
-Lea besucht spontan Turbostaat im Exil. Chillig gammeln und Vodka vernichten, mit den coolsten Leuten der Welt. Feines Konzert, ‘ne Menge Zugaben. Aber viel zu früh fertig. Leider kränkelte ich ein wenig, so reichte es hinterher nur noch für ein Bierchen in der Lieblingskneipe.
- Will grad mit Jemma in den Mittag, da fällt uns der Bus auf, der vor uns geparkt hat, und die rauchende Frau mit den rotschwarzen Haaren. Jemma und ich geh’n hin, quatschen und es stellt sich raus, dass es sich um die Sängerin von ‘the kills’ handelt. Werden nach 10 Minuten gefragt ob wir auf die Gästeliste wollen. Passt. Das Konzert wird einfach nur unbeschreiblicharschtittengeil. Wuuuuaaaah!
Dezember:
- Kvelertak im Abart. Riesige Vorfreude. Lieblings-Norweger endlich in Zürich, und dann auch noch im Lieblingsclub! Alle sind da, Janine, Jemma, Luca, Lorenzo und und und. Die ersten drei Band’s sind okay. die zweite sogar richtig gut! aber natürlich kommt keine an KVELERTAK ran. <3 Wir geh’n mehr ab als die ganzen Hardcoretypen um uns rum und beweisen der Welt, was alles in zwei Mädchen stecken kann, die in gepunkteten Baumwollkleidchen auf Hardcorekonzerten erscheinen :D
- Kraftklub in St.Gallen Vielen Dank an Andi und Kevin für den nicen Abend. Kraftklub waren gewohnt spitze. Ich bin voll überzeugt von den neuen Liedern und freue mich wie sau auf’s Album. Felix is n’Goldschatz, weil er mich mit Bier versorgt und für den nächsten Abend auf Gästeliste schreibt. Danke!
Basel wird dann auch wie erwartet steil, man tanzt und schwitzt und feiert hinterher bis in die Morgenstunden Aftershow. Ein Wodka nach dem andern, die Gläser knallen, genau so der Tischfussballkasten. Ha. Ein Abend nach meinem Geschmack. Nur der DJ hört viel zu früh auf! Special Thanks gehen hier auch an Adelina, bei der wir notfallmässig pennen konnten, natürlich an Debi und an Milan und sein Kumpel, die beide ziemlich krass konzertesüchtig sind, also voll korrekte Menschen!
- am 23.12. dann das letzte Konzert für 2011 - Itchy Poopzkid in Ulm. Abschluss,Jubiläums und Weihnachtskonzert! oder so. Natürlich mit Allen. Micha, Anke, Jessie, Live, Justin, Alex, Eylou, Thimo.. Leute, die ich echt extremstes vermisst habe! Mich heult, weil ‘as long as i got chords’ gespielt wird, lea rappt textsicher die ‘it’s tricky’ stophe ins Mikro und freut sich nen Ast ab, als ganz viel altes Zeug zum Besten gegeben wird! Bei ‘against the wall’ setzt sich Dani ins Publikum und ein Securitytyp leert mir Wasser hinten ins Shirt. Wie witzig -.-‘
Hutti legt hinterher auf, der Abend kann nur noch super werden (auch wenn nur bis 2 Uhr, fail!) und man grüsst einfach mal alle Leute die man schon so lang nicht mehr gesehen hat. Auch wenn Sibbi mir nicht meinen versprochenen Vorrat an Alkohol vorbeibrachte, so war’s doch ein echt gelungener Abend! Löve!
Liebste Grüsse und Küsse! Lea










